Die Herausforderung begann nicht mit einem fehlenden Film.
Vor der Zusammenarbeit war die Social-Media-Kommunikation der WVG Greifswald eher sporadisch. Es fehlten ein verlässlicher Rhythmus, kontinuierliche Themenplanung und strukturierte Auswertung. Erfahrung mit Instagram sowie Routine in Produktion und Veröffentlichung waren noch im Aufbau. Auch persönliche Auftritte vor der Kamera waren ungewohnt.
Die Geschäftsleitung entschied sich bewusst für eine zwölfmonatige professionelle Begleitung durch ein regionales Medienunternehmen. Von Februar 2025 bis Februar 2026 sollte nicht nur Content entstehen. Ebenso wichtig waren internes Wissen und mehr Sicherheit im Umgang mit Social Media.
Viel zu erzählen. Zu wenig persönlich sichtbar.
Themen waren vorhanden: Mieterthemen, Wohnungsbestand, Menschen und der Alltag hinter der Organisation. Was fehlte, war ein System, das regelmäßig relevante Geschichten erkennt, produziert, veröffentlicht und auswertet.
Gleichzeitig brauchten Verantwortliche Zeit und Begleitung, um vor der Kamera authentisch aufzutreten. Die WVG sollte nicht nur häufiger, sondern verständlicher, moderner und menschlicher sichtbar werden.
Erst das Ziel. Dann das Werkzeug.
Regionale Sichtbarkeit stärken, die Reichweite auf Instagram ausbauen und relevante Mieterthemen verständlich kommunizieren. Die WVG sollte moderner und menschlicher wahrgenommen werden und durch regelmäßige persönliche Einblicke Vertrauen schaffen.
Das Ziel ging über Reichweite hinaus: mehr Sicherheit vor der Kamera, ein besseres Verständnis für Themen und Community sowie Routine in Planung, Produktion und Veröffentlichung. Das Team sollte Social Media nach der Zusammenarbeit eigenständiger weiterführen können.
Nicht einzelne Posts produzieren. Ein Content-System aufbauen.
Die WVG entschied sich für zwölf Monate Full-Service-Begleitung mit klarer Themen- und Produktionsstruktur. Auf Ist-Analyse und einen halbtägigen Auftakt-Workshop folgten Strategie, regelmäßige Content-Drehs und professionelle Produktion mit echten Menschen vor der Kamera.
Ein zentraler Redaktions- und Freigabeprozess verband Konzepte, Skripte und Produktion mit geplanter, automatisierter Veröffentlichung. Monatliche Analyse und Reporting unterstützten die laufende Optimierung. Coaching vor der Kamera und Wissenstransfer waren fester Bestandteil der Zusammenarbeit.
Vom Verstehen zur Umsetzung.
01
Verstehen
02
Einordnen
03
Entscheiden
04
Umsetzen
Verstehen: Ist-Zustand, Zielgruppen, bestehende Kommunikation und interne Fähigkeiten analysieren. Im halbtägigen Auftakt-Workshop Ziele, Themen und Zusammenarbeit klären.
Einordnen: Relevante Themen für Mieter, Öffentlichkeit und regionale Community herausarbeiten. Gemeinsam erkennen, welche Menschen die WVG glaubwürdig persönlich sichtbar machen können und welche Unterstützung sie dafür brauchen.
Entscheiden: Ein regelmäßiges Full-Service-Content-System mit mindestens zwei, teilweise drei Content-Drehtagen pro Monat, professioneller Produktion und klarer Redaktions-, Freigabe- und Veröffentlichungslogik aufbauen.
Umsetzen: Innerhalb der zwölfmonatigen Zusammenarbeit 144 Reels produzieren und ausliefern, die Veröffentlichung planen und automatisieren, Ergebnisse auswerten und monatlich berichten. Zusätzlich entstanden Fotos. Ein redaktioneller Schwerpunkt war der 24-teilige Adventskalender mit täglichen Reels vom 1. bis 24. Dezember. Parallel wurden Verantwortliche vor der Kamera begleitet und Wissen im Team aufgebaut.
Die Arbeit im Zusammenhang.
Ist-Analyse, halbtägiger Auftakt-Workshop, Social-Media-Strategie, Themenentwicklung, Recherche, Ideen und Konzepte, Skripte, Content-Drehs, Fotografie, Videoproduktion und Reels, Schnitt, teilweise Nachvertonung, Untertitel, Hooks, Copy und Captions, Hashtags, Thumbnails, Freigabeprozess, automatisierte Veröffentlichung über ein Planungstool, Performance-Auswertung, monatliches Reporting und Coaching vor der Kamera.
Jana Pohl
Pressesprecherin der WVG Greifswald
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Aus 144 Reels
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Leuchtender Tierpark
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Menschen, die wir nie zu sehen bekommen
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IT-Schnittstelle
Was lässt sich belegen?
144 produzierte und ausgelieferte Reels in zwölf Monaten. Über 1,3 Mio. Reel-Aufrufe.
Die Instagram-Followerzahl stieg von ca. 550 auf ca. 1.830. Das entspricht ca. +230 % Followerwachstum.
Ebenso wichtig war die Entwicklung im Team: deutlich mehr Sicherheit vor der Kamera, regelmäßige Kommunikation statt sporadischer Aktivität und ein besseres Verständnis für relevante Themen. Planung und Veröffentlichung wurden routinierter. Nach Ende der Zusammenarbeit konnte das Team Social Media deutlich selbstständiger weiterführen.
Was andere Unternehmen daraus mitnehmen können.
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Regelmäßigkeit schlägt Einzelaktionen. Die Sichtbarkeit entstand durch zwölf Monate konsequente Kommunikation, nicht durch die Hoffnung auf ein einzelnes virales Reel.
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Menschen müssen sich vor der Kamera entwickeln dürfen. Authentizität wächst mit Sicherheit, Routine und Vertrauen. Sie lässt sich nicht auf Knopfdruck herstellen.
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Gute Betreuung macht langfristig selbstständiger. Ziel war nicht dauerhafte Abhängigkeit, sondern der Aufbau von Wissen, Routine und Sicherheit im Team.